Magische Pilze Und Ihre Wirkung Auf Cluster-Kopfschmerzen

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Magische Pilze Und Ihre Wirkung Auf Cluster-Kopfschmerzen

Magische Pilze sind hauptsächlich für die erzeugten psychedelischen Zustände bekannt, die bei ihrem Konsum erzeugt werden. Auslöser für die veränderte Wahrnehmung ist der darin enthaltene Wirkstoff Psilocybin. Es handelt sich dabei um ein überaus mächtiges Molekül, das je nach Dosis verschiedene Erlebnisse induzieren kann. Diese reichen von sehr klaren Gedanken bei einer Mikrodosierung bis hin zu offensichtlich tiefgründigen Gedanken und bewusstseinserweiternden Zuständen bei hohen Dosen. Obwohl von den meisten Menschen lediglich dieser Sachverhalt anerkannt wird, zeigt ein Video auf National Geographic, dass sie eventuell eine bedeutende Rolle in der Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen spielen könnten.


DIE GESCHICHTE VON DAN

Der Videobeitrag handelt von einem Mann namens Dan. Zuerst sieht man, wie er ein feines Pulver in eine Kapselmaschine füllt. Das Ganze erinnert an den Herstellungsprozess einer Medizin. Die Aufnahme wird sofort von einem eher gegenteiligen Bild gefolgt. Menschen liegen mit wahnsinnigen Schmerzen auf einem Bett, ihre Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen, suchen sie verzweifelt nach Erleichterung.

Das Bild zeigt die vernichtenden Schmerzen, die durch Cluster-Kopfschmerzen hervorgerufen werden. Ein Zustand, der 1 von 1.000 Menschen betrifft und über Stunden hinweg extreme Schmerzen verursacht.

Um eine allgemeine Vorstellung davon zu bekommen, wie sich Cluster-Kopfschmerzen anfühlen, beschreibt sie Dan so: „Es fühlt sich an, als würde jemand einen heißen Dolch durch das Auge stechen, bis ganz tief ins Gehirn hinein“. Dan verdeutlicht, dass diese Situation nicht unterschätzt werden darf. Weiter erzählt er, einmal an dem Punkt angekommen gewesen zu sein, an dem ein normales Leben unter diesen Umständen nicht mehr möglich war und es bereits so weit ging, dass er versuchte, sich das Leben zu nehmen.

Detailliert beschreibt Dan die Situation, als er im Bett lag und darüber nachdachte, was er wohl anhaben würde, wenn er sich das Leben nimmt, er dachte daran, als er seine Kinder das letzte Mal sah. Offensichtlich beeinträchtigte der Zustand sein Leben in einem derartig verheerenden Ausmaß.

EIN NEUER ANSATZ

Als er beinahe alles schon versucht hatte, um die Cluster-Kopfschmerzen zu lindern, gingen ihm langsam die Möglichkeiten aus. Die Frau von Dan, Leanne, recherchierte im Internet nach Gruppen von Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen und stieß auf Menschen, die Zauberpilze benutzten. Obwohl sich das zunächst einmal sehr befremdlich anhörte, entschieden sie sich dazu, es zumindest auszuprobieren. Nachdem sie das taten, stellt Leanne fest: „Es ist die beste Medizin, die wir jemals gefunden haben.“

Anschließend sieht man im Video, wie Dan seine eigenen magischen Pilze anbaut. Er erklärt, wie wichtig die perfekte Umgebung für den Anbau der psilocybinhaltigen Pilze sei, die ihm eine Linderung von den überaus belastenden Kopfschmerzen verschaffen. Dan trocknet die Pilze und verwahrt sie für den späteren Konsum. Er produziert ein Mittel, das ihm auf einmal jahrelang als Medizin dient.

Die Tochter von Dan erklärt, dass wenn die Menschen wüssten, dass ihr Vater magische Pilze benötigt, um sein Leben zu retten, würden sie es wahrscheinlich gar nicht glauben. Wenn Dan die Pilze nicht alle zwei Monate einnimmt, scheint es so, als würden die Cluster-Kopfschmerzen zurückkommen.

EINSCHRÄNKENDE GESETZGEBUNG

In Anbetracht eines derartig heftigen Erfahrungsberichts ist klar, dass die Forschung auf diesem Gebiet intensiviert werden muss, um diese potenzielle Medizin für Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen weiter zu erkunden. Die traurige Wahrheit ist allerdings, dass psilocybinhaltige Pilze in vielen Teilen der Erde illegal sind und oft in der höchsten Stufe der verbotenen Substanzen klassifiziert werden.

Derartige Klassifikationen verlangsamen nicht nur Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern führen auch dazu, dass Menschen, die Zauberpilze anbauen, um sich selbst und anderen zu helfen, ständig Angst vor einer Gefängnisstrafe haben müssen.

Im Zuge der intensiveren Erforschung von Zauberpilzen bleibt zu hoffen, dass Rationalität und begründete Situationen armselige politische Entscheidungen übertreffen.

CLUSTER-KOPFSCHMERZEN, EIN GENAUER EINBLICK

Cluster-Kopfschmerzen sind relativ selten. Trotzdem kann jeder davon betroffen sein, vor allem im Alter zwischen 30-40. Diese Art von Kopfschmerz tritt unmittelbar ein und äußert sich in scharfen, stechenden und brennenden Schmerzen. Symptome beinhalten oftmals rote und wässernde Augen, übermäßiges Schwitzen, eine laufende Nase und angeschwollene Augenlieder.

Der genaue Auslöser dieser Krankheit ist noch nicht identifiziert. Man geht allerdings von einer Aktivität im Hypothalamus aus, der für die Produktion von bestimmten Hormonen verantwortlich ist. Diese Hormone kontrollieren physische Symptome wie Hunger, Schlafbedürfnis, Stimmung und Körpertemperatur.

Bestimmte externe Faktoren wie Alkohol, Rauchen und starke Gerüche wurden mit bereits mit der Entstehung von Cluster-Kopfschmerzen in Verbindung gebracht.

Cluster-Kopfschmerzen scheinen in Intervallen aufzutreten, die über Wochen und Monate anhalten können, zwischen denen eine Abnahme der Schmerzen beobachtet werden kann.