Ein Horrortrip Durch Magische Trüffel, Wie Realistisch Ist Das?

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Ein Horrortrip Durch Magische Trüffel, Wie Realistisch Ist Das?

Was sollte man über Horrortrips wissen? Hier findest Du Tipps zur Vorbeugung und zum Vorgehen im Notfall.

Abgesehen von den positiven und erfreulichen Wirkungen, die von magischen Trüffeln ausgelöst werden können, gibt es auch einige Risiken und Schattenseiten, die der Konsum bewirken kann. Der Konsum einer psychoaktiven Substanz hat einen starken Einfluss auf den Geisteszustand und erzeugt Wirkungen, die stark von der generellen geistigen Gesundheit des Konsumenten abhängig sind. Aus diesem Grund kann der Konsum auch einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Man sollte sich also vorbereiten. Man sollte sich über die Risiken informieren und herausfinden, wie man seinen Trip am sichersten, gesündesten und erfreulichsten gestalten kann.

WAS IST EIN HORRORTRIP?

Als Konsument von psychedelischen Substanzen, kann man auch mal einen "Bad Trip" erleben. Die Hauptbestandteile für einen Horrortrip sind Unsicherheit und Angst auf Seiten des Konsumenten. Jeder Reisende hat für gewöhnlich Schmetterlinge im Bauch, ist aber auch leicht angespannt und etwas ängstlich, wenn ein Trip bevorsteht. Es ist wichtig der Angst und Unsicherheit nicht zu erlauben Herr des eigenen Gedankenflusses zu werden. Daher empfiehlt es sich beim Konsum von Zauberpilzen und dergleichen einen klaren Kopf zu bewahren. Man sollte sich seiner eigenen mentalen Stärken und Schwächen bewusst sein, wenn man dazu bereit ist, diese mit der Magie des Psylocibin auf die Probe zu stellen.

TATSÄCHLICH MACHT MAN SICH SELBST KIRRE

Eventuell sind alle Horrortrips ja nur ein Trick des eigenen Kopfes. Fragen wie: „Was habe ich mir hier angetan?“ oder „Wird dieser Trip jemals wieder aufhören?“, gehören zu den häufigsten Ursachen für einen Horrortrip. Wenn man nicht imstande ist diese Tricks zu erkennen, kann man sich schnell in einem Kreislauf von negativen Kontrollgedanken wiederfinden.

ES IST EINE KOPFSACHE

All diese Gedankentricks können einem Angst machen, besonders in Kombination mit einigen der anderen zu erwartenden Wirkungen: Der Kontrollverlust, die Veränderung des Zeitempfindens und die Konfrontation mit Dingen, die man lernen oder loslassen muss, um weiter wachsen zu können.

ÜBERSTEIGERTE WAHRNEHMUNG

In einem Zustand der gesteigerten Wahrnehmung, wie beispielsweise dem durch magische Trüffel ausgelösten Zustand, wirken äußerliche Einflüsse, wie beispielsweise Geräusche, Bilder und die Energien und Ausdrucksweisen anderer Menschen um ein Vielfaches intensiver. Paranoia wird durch die ursprüngliche Angst des Nutzers ausgelöst und kann zu einer Situation führen, in der der Konsument ein generelles Misstrauen und beängstigende Halluzinationen erlebt. Ein Horrortrip wird in der Regel von paranoiden Gedanken begleitet. Nicht nur eine gute geistige Gesundheit ist wichtig, um diese Hindernisse zu überkommen, gute Begleitung kann auch von großer Hilfe sein.

MIT DEM STROM SCHWIMMEN

Die Wirkungen von magischen Trüffeln können im wahrsten Sinne des Wortes bewusstseinserweiternd sein, manchmal sind sie aber auch überwältigend. Manchmal bleibt die wahre Schönheit eines Trips unter einem Puzzle aus Gedankentricks, Halluzinationen und rätselhaften Visionen verborgen. Man muss stark und dazu gewillt sein, sich vom Psylocibin leiten zu lassen, um in so einem Fall schlussendlich die Schönheit des Trips erkennen zu können. Wenn man blockiert, steht man sich nur selbst im Weg; beim Auftreten der anfänglichen Angst sollte man also nicht versuchen dagegen anzukämpfen.

GENERELLE GEFAHREN

Die Wirkungen von magischen Trüffeln können 3-6 Stunden andauern. Die Risiken erhöhen sich beim Mischkonsum mit anderen Substanzen.

Physische Gefahren:

  • Erhöhter Herzschlag
  • Erhöhter Blutdruck
  • Erhöhte Körpertemperatur
  • Koordinationsverlust – der ganze Körper fühlt sich instabil an
  • Verlust der Kontrolle über die Blase

Psychische Gefahren:

  • Intensive Angstgefühle
  • Verwirrende und ungeordnete Gedankengänge
  • Panikattacken und paranoide Täuschungen

VORBEREITUNG UND NOTFALLPLAN

Um einen sicheren, wohltuenden und lehrreichen Trip erfahren zu können, muss man sich entsprechend vorbereiten. Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, die man beim Konsum von magischen Trüffeln treffen sollte, insbesondere beim erstmaligen Konsum.

WORAUF MAN ACHTEN SOLLTE

Konsumiere Trüffel nur mit Dir vertrauten Menschen. Bei diesem anderen Mensch oder diesen anderen Menschen, solltest Du Dich sehr wohl fühlen. Teile diese Erfahrung nicht mit Fremden oder Menschen, bei denen Du kein gutes Gefühl hast. Nimm magische Trüffel nur, wenn Du sie auch wirklich selbst nehmen möchtest, nicht wenn jemand anderes versucht Dich dazu zu überreden. Wenn Du Angst vor den möglichen Wirkungen hast, DANN KONSUMIERE KEINE MAGISCHEN TRÜFFEL! Schätze Deine geistige Gesundheit richtig ein: Nimm keine magischen Trüffel, wenn Du Dich generell nicht gut fühlst. Stelle sicher, dass Du oder Deine Gruppe einen oder mehrere Sitter dabei habt. Ein Sitter ist jemand, der keine magischen Trüffel oder andere Substanzen konsumiert und für den Fall da ist, dass einer der Reisenden einmal Hilfe braucht. Hab in den kommenden 24 Stunden keinerlei Termine oder Verpflichtungen. Nimm Dir für die magischen Trüffel Deine Zeit. Alleine schon der Gedanke, dass Du bald Deine Eltern treffen wirst oder dass ein Vorstellungsgespräch bevorsteht, hat das Potenzial einen eigentlich schönen Trip zu ruinieren. Schalte Dein Handy und Festnetztelefon aus. Die meisten Menschen sind während eines Trips nicht imstande rational auf gute oder schlechte Neuigkeiten zu reagieren. Magische Trüffel sollte man in einem Umfeld konsumieren, in dem man sich wohlfühlt: Keine überlaufenen oder unbekannte Orte. Die Natur oder die Geborgenheit des eigenen Zuhause bietet ein ruhiges und friedliches Umfeld, das es einem ermöglicht, seinen Trip richtig zu genießen. Konsumiere magische Trüffel nicht in Kombination mit anderen Substanzen, insbesondere nicht mit Alkohol.

WENN ES DOCH PASSIERT

Wenn die zuvor erwähnten Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, wird die Wahrscheinlichkeit eines Horrortrips sinken. Sollte Dich oder jemanden in Deinem Umfeld dennoch ein Horrortrip befallen, gibt es auch dann noch einige Dinge, die man tun kann.

WIE IST DARAUF ZU REAGIEREN?

Begebe Dich an einen ruhigeren und abgelegeneren Ort, wo Du in Ruhe sitzen oder liegen kannst. Behalte auch die Temperatur im Auge, denn ein zu warmer Raum könnte den Horrortrip verstärken. Konzentriere Dich auf eine ruhige Atmung. Hab ein zuckerhaltiges Getränk oder Traubenzucker in der Nähe, um die Wirkungen etwas zu neutralisieren und Deinen Blutzuckerspiegel zu steigern; dadurch wirst Du die schlechten Gedanken schlussendlich besser abwehren können. Es gibt auch einige entspannende Kräuter, die dabei helfen können die negative Spannung loszuwerden. Baldriantee oder Baldriantabletten sind eine gute Wahl. Wenn die Situation nicht besser wird und sich nur noch verschlechtert, musst Du möglicherweise den Notarzt rufen. In Europa muss man dafür die 112 wählen. Sei in diesem Fall bezüglich Deiner Situation und den konsumierten Substanzen gegenüber den Sanitätern und Notärzten vollkommen ehrlich. Die psychedelische Erfahrung bietet eine wundervolle Möglichkeit, um die Schönheit und das Wissen des Universums zu erfahren und sich selbst besser kennenzulernen. Der Konsum von Psilocybin hat einen großen Einfluss auf den Geist: Ein Horrortrip wird durch die Angst des Konsumenten ausgelöst. Diese Angst und die Hürden zu überwinden, die der Kopf einem manchmal während eines Horrortrips stellt, kann zu einer aufschlussreichen und unvergesslichen Erfahrung werden.

Frohes Trippen: Denke für Dich selbst und kümmere Dich um die anderen!